GABRIELE LANGENDORF „VON SOCKEN UND SEIFEN“

Eröffnung 6. März 2013, 19 Uhr Einführung: Prof. Dr. Andreas Bee, Kunsthistoriker

  



In den neuen Arbeiten wendet sich die Malerin Gabriele Langendorf nicht dem Außenraum zu, sondern banalen Dingen, die zu unserem alltäglichen Umfeld gehören und denen in der Regel wenig Beachtung geschenkt wird. Briefumschläge, Schokoladenverpackungen, Kassenzettel, Brotkrumen, Socken, Seifen und andere Objekte bilden die Vorlagen für ihre kleinformatigen Bilder.

Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob diese Dinge als malwürdig betrachtet werden können und was übrig bleibt, wenn eine Malerin sich bedeutungsvollen Konzepten, großen Themen und hohen Erwartungen verweigert. Denn dabei entstehen Bilder,
die allein mit Mitteln der Malerei und unter Vermeidung vordergründiger Effekte die Dinge in ihrer sinnlichen Gegenständlichkeit und plastischen Präsenz evozieren.

Indem Gabriele Langendorf profanes aus großer, ja beinahe intimer Nähe wahrnimmt und ins Zentrum ihrer Arbeit rückt, gelingt ihr nicht weniger als die Transformation von Aufmerksamkeit, Zeit und Farbe in die schlichte Schönheit ihrer karg wie kostbar schimmernden Malerei.

Gabriele Langendorf

1961 geboren in Rheinfelden/Baden
1982-1986 Schule für Gestaltung, Basel
1989-1991 Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, Frankfurt/M.
seit 2006 Professur für Malerei/ Zeichnung, Hochschule der Bildenden Künste (HBKsaar) Saarbrücken

lebt und arbeitet in Saarbrücken 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Dauer der Ausstellung: 07.03.-07.04.2013
Am Donnerstag, den 21.03. findet um 18 Uhr ein Künstlergespräch mit Gabriele Langendorf statt.
Moderation: Till Neu

Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken e.V.
Karlstr. 1
66111 Saarbrücken
Tel: 0049 681 372485

Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei.
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr.

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